Wir haben 100 Stimmen, Perspektiven und Visionen zur Zukunft gesammelt. Schau sie dir an!
Die große Frage: Wie gestalten wir heute und in Zukunft eine Welt, in der Nachhaltigkeit selbstverständlich ist?
“Um Nachhaltiges denken und handeln als Selbstverständlich in Gemeinschaften oder der Weltgemeinschaft zu implementieren bedarf es meiner Überzeugung nach einen grundsätzlichen Wertewandel vom Egozentrierten Denken zu einem Wir verständnuss. Das heisst wir müssen alle unterscheidenden und bewertenden Qualitäten (Abwertenden) bei allen Lebewesen, ins besondere aber Menschen, als Wert ersetzen durch Wir orientierte und Verbindende (Verbindliche) Werte. Mein gegenüber ist nicht zu groß, zu dick, zu …… sondern, mein gegenüber lebt, hat Arme und Beine, schaut mich an, möchte glücklich sein……genau wie ich, ohne die einzelnen Qualitäten nur durch unsere eigene sozialisierte Wertebrille zu sehen sondern der Grundannahme folgend, mein Gegenüber tut in jedem Moment das beste was er oder sie, oder es, in diesem Moment kann.
Den Moment feiern, die Vergangenheit als Basis und Geschichte nehmen, die Zukunft als Vision und im besten fall als kreative vision und damit als Orientierung verstehen, also Vergangenheit als Wurzeln, Zukunft als Orientierung(Leuchtturm) Vision, und das jetzt, die Gegenwart als den moment begreifen in dem ich meinen freien Willen jeden moment auf die probe stelle in dem ich mich entscheide, Helfen, heilen aufbauen, Pflegen….. oder Vernichten zerstören, Töten, unterlassene Hilfeleistung…….
Kurz: Neujustierung des Menschlichen Wertekompass Weltweit einheitlich. Wir sind mit allem und jedem verbunden, jeder zeit.”
– Jürgen K.
“Die Industrien der Zukunft werden restaurativ und regenerierend sein, um einen biopositiven und gemeinwohlschaffenden Beitrag zu leisten!”
– Bastian B.
"Ich bin in einer Zeit großgeworden, in der kein Überfluss war. Wir ernährten uns von den Gemüsen, die im Garten wuchsen oder die wir selbst eingelagert oder eingeweckt hatten, von den Eiern unsrer Hühner und von selbst gebackenem Brot. Diese frühen Lebenserfahrungen eines einfachen Lebens helfen mir heute dabei, meinen Alltag nachhaltiger zu gestalten – ich kaufe saisonale und regionale Erzeugnisse ohne Verpackungen auf dem Markt ein, esse viel weniger Fleisch als in der Zeit meiner Lebensmitte, gehe auch mehr zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad. Dabei spornen mich Selbstvergleiche an: wie könnte ich mehr Wasser und Strom sparen, unseren Müll reduzieren, größere Strecken zu Fuß statt mit dem Auto zurücklegen. Unseren Energieverbrauch und die Einsparmöglichkeiten vergleichen wir im Freundeskreis und mit den Nachbarn, nutzen selten gebrauchte Geräte (Rasenmäher, Maschinen) gemeinsam, tauschen Erfahrungen zu mehr Nachhaltigkeit aus (Weitergabe von Gartenpflanzen, die keine künstliche Bewässerung brauchen).
In unserem Verein der Seniorstudierenden setze ich mich dafür ein, dass auch unsere Altersgruppe sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, etwa beim Stadtradeln mitmacht und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit organisiert. Der besondere Beitrag von uns Älteren kann darin bestehen, dass wir traditionell Erprobtes von früher reflektieren und weiterführen, unsere Verantwortung für die Gestaltung der Welt wahrnehmen und uns als Stimme in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen."
– Angela, 73, Psychologin im Ruhestand, Seniorstudentin

"Wir gestalten eine Welt in der Nachhaltigkeit selbstverständlich ist, indem wir das Thema von Kindesalter behandeln und vermitteln, warum es wichtig ist. Es soll also ein elementarer Bestandteil der Schulbildung werden. Darüber hinaus sollte es zu Beginn monetäre Anreize für ein nachhaltiges Verhalten geben, bzw. Strafen für nicht nachhaltiges."
– Sven, 21, Student
"Um eine Welt zu schaffen, in der Nachhaltigkeit die neue Normalität ist, müssen wir präsenter sein, Wissen und Ressourcen offen teilen und bewusster und verantwortungsvoller mit dem umgehen, was die Natur uns bietet. Jede Handlung zählt, und wenn wir zusammenarbeiten, können wir einen sinnvollen und dauerhaften Wandel herbeiführen. "
– Regina F., 35, Project Manager (aus dem Englischen übersetzt)
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