Circular Cities, Secure Food: Partnerschafen für resiliente Ernährungssysteme in Krisenzeiten

Extreme Wetterereignisse, geopolitische Spannungen, Cyberangriffe oder Störungen in den globalen Lieferketten können schnell Auswirkungen darauf haben, wie Lebensmittel in unsere Städte gelangen. Die Ernährungssicherheit hängt von vielen miteinander verknüpften Faktoren ab: einer funktionierenden Infrastruktur und Logistik, regionalen Kapazitäten, zuverlässigen Lieferketten und der Fähigkeit verschiedener Akteure, zusammenzuarbeiten, wenn etablierte Systeme unter Druck geraten. Was ist also erforderlich, um Ernährungssysteme widerstandsfähig zu machen?

Am 29. Oktober 2026 laden wir Akteure aus Wirtschaft, Einzelhandel, Stadtverwaltung, Landwirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft ein, an „Circular Cities, Secure Food: Partnerschafen für resiliente Ernährungssysteme in Krisenzeiten„ teilzunehmen, das bei uns im co-do lab in Wuppertal sowie online stattfindet. Hier anmelden.

Die interaktive halbtägige Veranstaltung, die im Rahmen von Circular Week 2026stattfindet, bietet einen Rahmen, um einer zentralen Frage nachzugehen: Wie können Städte, Unternehmen und die Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um zirkuläre Lebensmittelinfrastrukturen aufzubauen, die dazu beitragen, die Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten zu sichern?

Unterschiedliche Perspektiven, ein Ernährungssystem

„Resiliente Ernährungssysteme sind auf viele Akteure angewiesen, die oft in sehr unterschiedlichen Bereichen des Systems tätig sind. Diese Perspektiven zusammenzuführen, ist der Schlüssel zu dieser Veranstaltung“, so Daniela Chaves, Mitglied des co-do lab Teams.

Zu den zentralen Fragen, die dabei im Mittelpunkt stehen werden, gehören:

Was erwarten Verbraucher und Gemeinden von einem widerstandsfähigen Ernährungssystem? Was unternehmen Einzelhändler und Lebensmittelunternehmen bereits, um ihre Lieferketten zu stärken? Welche Rahmenbedingungen können Politik und Städte schaffen? Und wo könnte eine engere Zusammenarbeit einen Unterschied bewirken?

Zu den bestätigten Referenten gehören:

Perspektive der Verbraucher und der Zivilgesellschaft: Jonas Grauel, Verbraucherzentrale NRW – Einblicke aus dem gemeinsamen Positionspapier „Gute, gesunde Lebensmittel und Ernährung für alle in Nordrhein-Westfalen“, entwickelt in Zusammenarbeit mit den Ernährungsräten von Nordrhein-Westfalen

Politische Perspektive: Dr. Ophelia Nick – sie erläutert ihre Sichtweise auf die politischen Rahmenbedingungen, die zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit unserer Ernährungssysteme erforderlich sind.

Weitere Referenten aus Städten, der Lebensmittelbranche und dem Einzelhandel werden in Kürze bekannt gegeben.

Raum für Austausch und Ideenfindung:

Aufbauend auf diesen Impulsen werden die Teilnehmer in moderierte Diskussionen zu drei miteinander verbundenen Themenbereichen einsteigen:

Lieferung und Lieferketten: Welche Risiken, Abhängigkeiten und Schnittstellen erfordern mehr Aufmerksamkeit?

Regionale Strukturen und Kreislaufwirtschaft: Welche Rolle können regionale Produktion, städtische Landwirtschaft, Kleingärten, Biomasse und lokale Wertschöpfung spielen?

Partnerschaften und Vorsorge: Welche Beziehungen, Kommunikationskanäle und Strukturen sollten bereits vorhanden sein, wenn etablierte Versorgungssysteme ausfallen?

„Von der Natur können wir viel darüber lernen, was Systeme widerstandsfähig macht. Vielfalt spielt dabei eine entscheidende Rolle – und mit Vielfalt geht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit einher. Wir müssen das Ökosystem verstehen, zu dem wir gehören: mit wem wir sprechen müssen, was andere beitragen können und welche Beziehungen wir aufbauen sollten, bevor wir auf sie angewiesen sind. Mit ‚Circular Cities, Secure Food‘ wollen wir diese verschiedenen Akteure zusammenbringen, voneinander lernen und herausfinden, wo wir das System gemeinsam stärken können“, betont Daniela.

Wie widerstandsfähig ist Ihr Unternehmen?

Um schon vor der Veranstaltung am 29. Oktober eine Diskussion anzuregen, entwickeln wir gerade eine einfache Kompass zur Ernährungssicherheit.

Anhand weniger Fragen können Organisationen darüber nachdenken, wie sie derzeit mit dem Thema Ernährungssicherheit umgehen. Der „Compass“ liefert einen schnellen Überblick und zeigt Bereiche auf, die Potenzial für weitere Untersuchungen bieten. Die zusammengefassten Perspektiven bieten uns zudem einen wertvollen Ausgangspunkt für die Gespräche am 29. Oktober.

 

Teilen

Möchtest du mit deiner Organisation das co-do lab kennenlernen? Kontaktiere uns, um zu besprechen, wie wir zusammenarbeiten können!

Lern uns kennen!